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Funktionsweise

Franz Moser: "Vor einigen Jahren, an einem kalten Tag im Dezember, probten wir für eine Weihnachtsmesse. Durch die Kälte in der Kirche ging die Stimmung der Orgel auf 435 Hz, die tiefe Stimmung bewirkte, dass mein Bass (Mathias Thier, 1784) nur mehr sehr langsam ansprach und einen matten und indifferenten Ton bekam. Ich erkannte, dass etwas an der Übertragung der Saitenschwingung auf das Instrument schuld sein müsse und überlegte, ob der fest auf der Decke stehende Steg die Schwingung der Saiten dämpfen könnte. Ich baute ein System, das dem Steg die Möglichkeit zur Bewegung gab und setzte es am Tag vor Weihnachten in meinen Steg ein.

Nach der Messe fragte mich Josef Gruber, ein Kapellmeister, der öfter auch zu unseren Proben kam, wie es mir gelungen sei, in so kurzer Zeit mein Spiel zu verbessern. Er konnte es nicht glauben, dass ich vor Weihnachten die Zeit fand, Tag und Nacht zu üben.

Die Veränderung bewirkte, dass mein Instrument sogar bei 435 Hz sauber und kraftvoll klang und vor allem schnell ansprach. Ich muss zugeben, dass ich in der Zeit vor Weihnachten das Üben eher vernachlässigte.

Ich begann, die Funktionsweise des Steges zu studieren, las Bücher von Hans Rödig, André Roussel und vielen anderen und erkannte, dass jeder Steg, dessen Füße fix mit dem Oberteil verbunden sind, die Saitenschwingung dämpft. Ich entwickelte zur Vermeidung dieses Dämpfungseffektes eigene Mechaniken und kombinierte sie mit Systemen zur Höhenverstellung des Steges.

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Ich baute viele Prototypen in verschiedenen Materialien und Formen, in Zusammenarbeit mit Horst Grünert und Manfred Lang testete ich die klanglichen Auswirkungen.

Als Ergebnis meiner Forschung entwickelte ich ein neues System und ließ es patentieren. MPM ist ein ausgereiftes Produkt, ich bin stolz, es anderen Cello- oder Basspielern anbieten zu können".

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Anwendungsbereich: MPM können auf allen Bässen und Celli eingesetzt werden.

Tests: Die Mechanik wurde bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig im Vergleich mit einem identen Steg geprüft, in dem keine Mechanik eingebaut war. Als Zusammenfassung schrieb die Pysikalisch-Technischen Bundesanstalt: "Bei Verwendung des variablen Steges zeigen sich insgesamt Pegelverbesserungen im gesamten Klangbereich ohne Veränderung des Grundresonanzcharakters des Kontrabasses. Diese Verbesserungen sind im oberen Diskant noch deutlicher als im Grundtonbereich. Dadurch erhält der Klang des Instruments ein grö฿eres Gesamtvolumen und vor allem eine deutlichere Konturierung".

Höhenverstellung: Saiteninstrumente benötigen eine Höhenverstellung, wenn Saiten zu nieder liegen und beim Spiel gegen das Griffbrett schlagen oder wenn sie auf Grund zu hoher Saitenlage unkomfortabel zu spielen sind. Einrichtungen zur Höhenverstellung erlauben dem Musiker die Einstellung einer individuellen Saitenlage. Gerade Kontrabässe sind bei Veränderungen der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit anfällig für Veränderungen. Verschiedene Spielstile, die auf ein und dem selben Instrument gespielt werden sollen, bedingen oftmals verschiedene Saitenlagen.

Die traditionelle Lösung ist die Verwendung verschieden hoher Stege, eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Höhenverstellungen unter Verwendung von Schrauben. All diesen Systemen ist gemein, dass sie keine individuelle Justierung der hohen und tiefen Saiten zulassen. Werden die Beine nicht gleich justiert, steht der Fuß nicht mehr sicher auf der Decke, der Ton wird im gelindesten Fall bloß schlecht, im schlechtesten Fall kann es zu Beschädigungen der Decke kommen (vergl. André Roussel, Grundlagen der Geige, Abbildung 22).

MPM ist die einzige Mechanik zur Höhenverstellung, die eine individuelle Justierung jedes Beines erlaubt!

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